Kläranlage Becken

Neue Klärschlammverordnung

Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist die neue Klärschlamm-Verordnung in Kraft getreten. Mehr als 10 Jahre lang wurde daran gefeilt. Seit 3. Oktober 2017 gilt: Anlagen ab einer Ausbaugröße von 100.000 Einwohnerwerten (EW) ist die bodenbezogene Klärschlammbewertung ab 1. Januar 2029 untersagt, Kläranlagen ab einer Ausbaugröße von 50.000 EW haben 3 Jahre länger Zeit (ab 1. Januar 2032). In beiden Fällen müssen anschließend Anlagen-Komponenten wie ein PYREG-Modul in den Klärschlammverwertungsprozess integriert sein, mit denen sich ein Teil des im Klärschlamm enthaltenen Phosphors zurückgewinnen lässt.

Bereits bis Ende 2023 müssen alle Kläranlagenbetreiber einen Bericht über die geplanten und eingeleiteten Maßnahmen zur Phosphorrückgewinnung, zur Auf- oder Einbringung von Klärschlamm auf oder in Böden oder zur sonstigen Klärschlammentsorgung im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes vorlegen (vgl. dazu EUWID Wasser & Abwasser, Online-Meldung vom 6.10.2017). Sprechen Sie uns an: Das PYREG-Team berät Sie gerne!

(picture © darknightsky – fotolia.com)

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