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Unsere Veranstaltungen & Messeauftritte 2017

10.04.2017

Messen, Kongresse, Tagungen sind immer eine gute Gelegenheit, uns ganz unverbindlich kennenzulernen oder wieder mit uns ins Gespräch zu kommen. Einen Überblick über die Veranstaltungen, an denen PYREG auch 2017 wieder teilnimmt, finden Sie im Folgenden. Wir freuen uns auf Sie!

17. Mai 2017 BINGEN AM RHEIN 21. Industrietag TH Bingen Bingen
Mehr darüber erfahren: www.th-bingen.de/campus/veranstaltungen/veranstaltungsreihen/industrietag/

17. Mai 2017 WEIMAR DWA-Landesverbandstagung Sachsen/Thüringen in Weimar  
Mehr darüber erfahren: www.dwa.de/EVA2/Files/1aet72b1as4ii5ufDo.pdf

17.-18. Mai 2017 KOPENHAGEN International VDI Conference 2017 – Sewage Sludge Treatment
Mehr darüber erfahren: www.vdi-wissensforum.de/weiterbildung-energie/sewage-sludge-treatment/

 

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20.-22. Juni 2017 WÜRZBURG 10. DWA Klärschlamm Tage 
Mehr darüber erfahren: www.de.dwa.de/klaerschlammtage.html

28.-29. Juni 2017 PAPENBURG Öko-Innovationen mit Biomasse

4. Juli 2017 RECKLINGHAUSEN DWA-Landesverbandstagung NRW 
Mehr darüber erfahren: www.dwa-nrw.de/nrw-landestagung.html

12. September 2017 BERLIN DPP Forumsveranstaltung „Phosphorrecycling: Strategien zur Marktreife“ 
Mehr darüber erfahren: www.deutsche-phosphor-plattform.de/veranstaltung/dpp-forum-2017/

18.-19. Oktober 2017 ROTENBURG 8. VDI-Fachkonferenz Klärschlammbehandlung 
Mehr darüber erfahren: www.vdi-wissensforum.de/weiterbildung-umwelttechnik/klaerschlammbehandlung/

16. November 2017 FRANKENTHAL DWA-Landesverbandstagung Hessen/RLP/Saarland 
Mehr darüber erfahren: www.dwa-hrps.de/landesverbandstagung.html

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© FOTOLIA.COM

PYREG-Anlage liefert Pflanzenkohle für Stockholm

28.03.2017

In der Schwedischen Hauptstadt Stockholm ist jetzt die erste PYREG-Anlage in Betrieb gegangen. Vier weitere Pflanzenkohle-Anlagen sollen folgen. Die Einweihung der PYREG-Anlage ist gleichzeitig der Startschuss für ein vielbeachtetes urbanes Umweltschutz-Projekt.

Demnach sollen die Bürger Stockholms künftig ihren Grünschnitt zu verschiedenen Sammelstellen in der Stadt bringen, wo diese Biomassereste dann zusammen mit Strauchschnitt aus den öffentlichen Parkanlagen und mithilfe der PYREG-Technologie zu Pflanzenkohle veredelt werden. Diese Pflanzenkohle können die Bürger dann wieder mit in Ihre Gärten nehmen, um dort auf ganz natürliche Weise die Böden zu verbessern und den Pflanzenwachstum zu fördern. Zudem kann die Stadt mit der Karbonisierung der Biomasse-Reste und Einlagerung der Pflanzenkohle in den Boden den CO2-Ausstoß von rund 3500 Autos kompensieren. Es ist auch geplant, dass die beim Karbonisierungs-Prozess entstehende überschüssige Energie künftig Wärme für 400 Wohnung liefern soll.


© STOCKHOLM VATTEN

Freiburgs Grünschnitt wird mit PYREG-Technologie veredelt

15.03.2017

Pflanzenkohle, Hackschnitzel, Kompost: In Freiburg soll vom anfallenden Grünschnitt nichts mehr übrig bleiben. Dafür hat die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) ein innovatives Recycling-Projekt auf die Beine gestellt. Teil des Konzepts ist die Pflanzenkohle-Herstellung mit einer PYREG-Anlage. Als erste Anlage in Baden-Württemberg wurde diese nun feierlich eingeweiht. Umweltminister Franz Untersteller erhofft sich von dem Pilotprojekt in Freiburg wichtige Impulse für das Land.

Bei der Abfallwirtschaft der Stadtreinigung Freiburg (ASF) fallen jährlich rund 12.000 Tonnen Grünschnitt an. 1000 Tonnen davon sollen mittels einer PYREG-Anlage zu Pflanzenkohle verarbeitet werden. Weitere 1000 Tonnen Grünschnitt werden zu Hackschnitzeln, die erst mit der überschüssigen Wärme aus der PYREG-Anlage getrocknet und anschließend zur regenerativen Energiegewinnung eingesetzt werden. Die restlichen 10.000 Tonnen Grünschnitt sollen kompostiert und der gewonnene Kompost mit der hergestellten Pflanzenkohle veredelt werden.

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Bislang musste die ASF den Grünschnitt an externe Anlagen abliefern. Mit der neuen Modellanlage ist nun eine gezielte Verwertung der Abfälle in eigener Verantwortung möglich. Als nächster Schritt ist die Zertifizierung der nachhaltig hergestellten Pflanzenkohle geplant, damit neben der zukünftigen Eigenkompostierung weitere Vermarktungsoptionen für das hochwertige Material erschlossen werden können.

Sie wollen mehr über das Projekt erfahren? Dann können wir Ihnen diesen Link empfehlen: 

Fernsehbeitrag von Baden-TV über des Pflanzenkohle-Projekt der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) und die Einweihung der PYREG-Anlage.

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© ASF

PYREG hat starke Partner an seiner Seite

10.11.2016

Vom universitären Forschungsprojekt zum mittelständischen Unternehmen: Diese rasante Entwicklung konnte PYREG nur mit der Hilfe starker Partner meistern. Zu diesen gehört auch die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB). Warum die ISB innovative Unternehmen wie die PYREG GmbH mit maßgeschneiderten Förderprogrammen unterstützt und welche große Bedeutung der Mittelstand für die Region hat, war jetzt Thema dieser Podiumsdiskussion: 

Hier mehr dazu lesen.

 


© ISB

Wir trauen um Marc-Etienne Favre

13.09.2016

Mit großer Bestürzung haben wir erfahren, dass Marc-Etienne Favre am 7. September 2016 im Kreise seiner Angehörigen in der Schweiz verstorben ist. Marc-Etienne Favre war einer der Pioniere der Pflanzenkohleherstellung in Europa, Mitbegründer der Swiss Biochar und erster PYREG-Anlagenbetreiber.

Wir werden mit Marc-Etienne immer seinen unbändigen Lebensmut verbinden und seine Kraft, mit der er für neue Ideen gekämpft hat. Unvergessen sind unsere ersten gemeinsamen Gehversuche vor 6 Jahren mit seiner Anlage in Belmont sur Lausanne, über die es so viel zu erzählen und zu schmunzeln gibt.

Marc-Etienne, Du wirst uns sehr fehlen und wir sind dankbar für all das, was Du geleistet hast! Deiner Familie gilt unser ganzes Mitgefühl.

Helmut Gerber & das ganze PYREG-Team

PYREG, GELSENWASSER und ELIQUO STULZ arbeiten bei Klärschlammverwertung zusammen

01.06.2016

Phosphor-Rückgewinnung startet in Emmerich am Rhein.

Wie lassen sich Rückstände aus Abwasser recyceln und damit knappe Ressourcen schützen? Klärschlamm bietet hier vor allem im Hinblick auf Phosphor ein großes Potenzial, ein für alle Lebewesen elementarer Rohstoff. Daher plant die Bundesregierung die Rückgewinnung dieses Phosphors aus Klärschlämmen.

Die PYREG GmbH in Kooperation mit ihrem Anlagenbaupartner ELIQUO STULZ GmbH und die GELSENWASSER AG haben beschlossen, auf diesem Gebiet zusammenzuarbeiten: Gemeinsam wird das von PYREG entwickelte Verfahren zur schonenden, thermischen Phosphor-Rückgewinnung zukünftig als  Systemlösung auf dem deutschen Markt angeboten. Das PYREG-Verfahren ist vor allem für den Einsatz vor Ort auf den Kläranlagen ausgelegt und vermeidet so den Bau großer Klärschlamm-Verbrennungsanlagen: „Wir freuen uns sehr, mit GELSENWASSER einen Partner gefunden zu haben, der von der Idee der sauberen und wirtschaftlichen Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm ebenso überzeugt ist wie wir. Die bisherige Zusammenarbeit funktioniert prima und wir gehen mit großem Engagement gemeinsam an den Markt“, so PYREG-Geschäftsführer Helmut Gerber.

Die erste Verwertungsanlage plant GELSENWASSER bei dem Partnerunternehmen Technische Werke Emmerich am Rhein GmbH: „Unsere Motivation für diese Methode ist der dauerhafte Schutz der Umwelt, vor allem knapper Ressourcen. Das innovative, umweltschonende Verfahren der PYREG hat in Kombination mit unserer Stellung im Trink- und Abwassermarkt beste Start-Chancen“, erläutert Dr. Dirk Waider, GELSENWASSER-Vorstand.

 

Dörth/München, 1. Juni 2016

 

 

Einsatz von FUTTERMITTELKOHLE
in der Tierhaltung

24.04.2016

Pflanzenkohle ist zu wertvoll, um sie nur einmal zu nutzen. Hans-Peter Schmidt (Ithaka Institut), Claudia Kammann (Universität Geisenheim), Achim Gerlach (Tierarzt) und Henning Gerlach (Tierarzt) haben kürzlich einen ausführlichen Fachartikel über den Einsatz von Pflanzenkohle in der Tierhaltung veröffentlicht. Das Stichwort lautet hier: Kaskadennutzung. So kann die verwendete Pflanzenkohle gerade in der Tierhaltung am Ende ihres ursprünglichen Nutzungszyklus in verschiedenen anderen Bereichen nutzbringen weiterverwendet werden. 

Sie wollen mehr darüber erfahren? Den lesenswerten Artikel finden Sie hier auf der Homepage des Ithaka-Instituts.


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Lesenswerter Überblick über den
aktuellen Forschungsstand PFLANZENKOHLE

04.03.2016

Ende vergangenes Jahres trafen sich an der Hochschule Geisenheim 190 Wissenschaftler, Unternehmer und Praktiker aus aller Welt, die sich mit der Herstellung und Anwendung von Pflanzenkohle beschäftigen. Wir als PYREG waren selbstverständlich auch dabei. 

Unter dem Titel "Understanding Biochar Mechanisms for practical Implementation" (76. Symposium des ANS & Final Meeting EU-COST Action "Biochar") tauschten sich die Teilnehmer 3 Tage lang über aktuelle Forschungsergebnisse, Projekte und Technologien rund um das Thema Pflanzenkohle aus. Prof. Claudia Kammann, Professorin an der Hochschule Geisenheim, Gastgeberin und ANS-Vorstandsmitglied, hat darüber jetzt eine sehr lesenswerte Zusammenfassung geschrieben, die einen wichtigen Überblick über den aktuellen Forschungsstand gibt.

Den Bericht von Prof. Claudia Kammann können Sie hier lesen.

 

UPDATE 02.05.2016

Seit kurzem ist der umfangreiche und informative Review-Artikel über den
Einsatz von Pflanzenkohle in der Tierfütterung
von Hans-Peter Schmidt, Claudia Kamman, Achim Gerlach und Henning Gerlach online.

Diesen können Sie hier herunterladen.


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Besuchen Sie PYREG auf der IFAT 2016

17.02.2016

Vom 30. Mai bis 3. Juni 2016 findet in München die internationale Fachmesse IFAT statt. Die IFAT ist die Weltleitmesse für Umwelttechnologien im Bereich der Wasser, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft. Für uns immer ein ganz besonderer Termin.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns an unserem PYREG-Stand (Halle A1, Stand 210) besuchen und sich diesen Messetermin schon einmal vormerken würden.

Sie wollen die PYREG-Technologie ganz praxisnah erleben? Auch das können Sie bei Ihrem IFAT-Besuch. Wir bieten täglich vom Messegelände aus eine Exkursion zu einer Kundenanlage ganz in der Nähe des Messegeländes an (Dauer der Exkursion: ca. 2h). Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, lassen Sie uns bitte frühzeitig Ihr Interesse wissen.

Auch um Ihnen unnötige Wartezeiten an unserem Stand zu ersparen, vereinbaren Sie bitte im Vorfeld einen Gesprächstermin mit uns: per Mail unter info@pyreg.de oder per Telefon unter 06747-953-880.

Alle wichtigen Infos rund um unseren IFAT-Messeauftritt können Sie auch hier als pdf-Dokument herunterladen. 

PYREG-Technologie wird in VKU-Broschüre

10.02.2016

Das Thema Energieeffizienz spielt eine immer größere Rolle für die kommunalen Unternehmen der Wasserwirtschaft. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat deshalb seine Broschüre "Energie im Fokus 2.0" vollständig überarbeitet und jetzt neu aufgelegt. 

Darin vorgestellt werden auch gelungene Praxisbeispiele - unter anderem, wie der Entsorgungsverband Saar (EVS) mit der PYREG-Technologie auf der Kläranlage Homburg seine Klärschlammverwertung optimiert (S.20).  

Zudem enthält die Broschüre neben den aktuellen Daten der VKU-Umfrage zum Stand von Energieeffizienz und Energieerzeugung in der kommunalen Wasserwirtschaft auch einen Überblick über zentrale (energie-)rechtliche Anforderungen.

Die komplette Broschüre kann hier auf der VKU-Homepage gelesen und heruntergeladen werden. 

 

PYREG GmbH ist für die
DIESELMEDAILLE nominiert

05.02.2016

Uns ist eine ganz besondere Auszeichnung zuteil geworden. In der Kategorie „Nachhaltigste Innovationsleistung“ ist die PYREG GmbH für den „Erfinder-Oscar“ nominiert. Die Dieselmedaille ist nicht nur Deutschlands ältester Innovationspreis, er gilt auch als begehrteste nationale Auszeichnungen für die gesamte Forschungs- und Entwicklerszene. Berühmte Preisträger sind unter anderem Wernher von Braun, Gottlob Bauknecht und Nobelpreisträger Herrmann Staudinger. Die Preisverleihung findet am 8. April 2016 im Ehrensaal des Deutschen Museums in München statt. Die Dieselmedaille wird in den Kategorien „Erfolgreichste Innovationsleistung“, „Nachhaltigste Innovationsleistung“, „Beste Innovationsförderung“ und „Beste Medienkommunikation“ vergeben.

Mehr über die Nominierung, unsere zwei Mitbewerber und die Dieselmedaille finden Sie in der Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Erfindungswesen und unter www.dieselmedaille.de


© DEUTSCHES INSTITUT FÜR ERFINDUNGSWESEN

European Business Award: Unsere Stimme geht an
das Pflanzenkohle-Unternehmen Sonnenerde

26.01.2016

Unser Kunde Gerald Dunst ist mit seiner Firma Sonnenerde Kulturerden GmbH für den European Business Award nominiert worden. Der Wettbewerb zeichnet jedes Jahr die besten und erfolgreichsten Geschäftsideen Europas aus. Um zu gewinnen, müssen sich die Unternehmen einem Public Voting stellen. Und dafür braucht Sonnenerde Ihre Unterstützung.

Warum? Gerald Dunst gehört zu den „Pflanzenkohle-Pionieren“. Sein Unternehmen hat mit einer PYREG-Anlage P500 die erste abfallrechtlich bewilligte Pflanzenkohle-Produktionsanlage Europas errichtet. Seit 5 Jahren veredelt Dunst auf diese Weise erfolgreich und ganz umweltfreundlich & nachhaltig Papierfaserschlamm, Grünschnitt, Restholz & Getreidespelzen zu Pflanzenkohle, die anschließend wichtiger Bestandteil hochwertigster Komposte und Fertigerden wird.

Eine innovative Idee, die Unterstützung verdient: Deshalb gleich hier für Gerald Dunst abstimmen.

Mehr über Gerald Dunst und sein Pflanzenkohle-Unternehmen: http://www.sonnenerde.at


© GERALD DUNST

Pflanzenkohle kann einen wichtigen Beitrag
zum Schutz des Weltklimas leisten

12.12.2015

Im Paris-Abkommen hat sich die Weltgemeinschaft unter anderem darauf geeinigt, dass der Höhepunkt der CO2-Emissionen so schnell wie möglich erreicht und die Abgasziele deutlich verschärft werden sollen. Gleichzeitig bereitet die EU-Kommission angesichts wachsender Nitrat-Belastungen des Grundwassers in Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland vor. Mit Pflanzenkohle allein lassen sich diese Herausforderungen nicht meistern, aber Pflanzenkohle kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Wenn beispielsweise Gülle und Mist, bevor sie auf dem Acker landen, thermisch behandelt werden, schont das nicht nur das Trinkwasser, sondern reduziert auch die Treibhausgase. Und damit wäre doch schon viel gewonnen...


© FOTOLIA.COM

Bayerischer Rundfunk berichtet
über PYREG-Technologie

28.11.2015

Der Bayerische Rundfunk hat den engagierten Landwirt und PYREG-Kunden Thomas Unkelbach porträtiert. In dem Beitrag „Pflanzenkohle als Dünger und Viehfutter“ wird gezeigt, wie Unkelbach im oberbayerischen Vaterstetten mit Strauchschnitt und der PYREG-Technologie hochwertige Pflanzenkohle herstellt und diese mittlerweile gewinnbringend im Stall und als wertvollen Bodendünger einsetzt. Unbedingt ansehen!

Sie können den Film hier in der Mediathek des Bayerischen Rundfunks abrufen. 


© BAYERISCHER RUNDFUNK

Unsere Messeauftritte und Kongress-Vorträge

22.11.2015

In Kürze trifft sich die Fachwelt beim beim 6. Biomassetag der Hochschule Schmalkalden. Natürlich sind wir als PYREG GmbH mit dabei. Sie nicht? Wollen uns aber trotzdem endlich mal kennenlernen? Kein Problem. Es gibt im neuen Jahr wieder zahlreiche Gelegenheiten, uns bei Vorträgen und Messeauftritten zu treffen. 

4. Dezember: 6. Biomassetag der Hochschule Schmalkalden
Stand und Perspektiven der Biomassenutzung sind das Thema des 6. Biomassetages an der FH Schmalkalden. Wir werden uns an der Hochschule nicht nur als Aussteller präsentieren, sondern Kevin Friedrich, unser Leiter für Forschung und Entwicklung, wird auch über „Das PYREG – Verfahren, Pflanzenkohle und ihre Einsatzmöglichkeiten" (11.15 Uhr) referieren.

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30. Mai bis 3. Juni 2016: IFAT, München
Die IFAT ist die Weltleitmesse für Umwelttechnologien im Bereich der Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft. Für uns immer ein ganz besonderer Termin. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns an unserem PYREG-Stand (Halle A1, Stand 210) besuchen und sich diesen Messetermin schon mal vormerken würden.

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PYREG-Technologie war Teil der DWA-Fortbildung

20.11.2015

Beim DWA-Nachbarschaftstreffen Rhein-Hunsrück tauschen sich die Fachleute für Abwasseranlagen aus der näheren Umgebung regelmäßig über Neuerungen in der Abwasserbranche aus. Diesmal stand bei der Fortbildungsveranstaltung unter Leitung von Abwassermeister Dieter Eiskirch auch die PYREG-Technologie zur thermischen Klärschlammverwertung inklusive Phosphor-Recycling auf dem Programm. Kevin Friedrich, unsere Leiter für Forschung und Entwicklung, gab den interessierten Fachleuten erst eine Einführung in die PYREG-Technologie und das Pilotprojekt zur thermischen und stofflichen Klärschlammverwertung auf der Kläranlage Linz-Unkel, anschließend führte Vertriebsmanager Marcel Rensmann die Teilnehmer der Fortbildungsveranstaltung über unser Firmengelände und stellte ein PYREG-Modul „zum Anfassen“ vor. Gerne hätten wir den fachkundigen Besuch bei schönerem Herbstwetter willkommen geheißen: Doch selbst das lausige Novemberwetter tat dem Interesse der DWA-Teilnehmer keinen Abbruch. Das hat uns nicht nur sichtlich beeindruckt, sondern auch sehr gefreut. Herzlichen Dank für Ihr Kommen!

Preis für Abschlussarbeit über das PYREG-Verfahren

30.10.2015

Barbara Schritz, unsere ehemalige studentische Mitarbeiterin, ist gestern für ihre Abschlussarbeit ausgezeichnet worden. Die Gesellschaft der Freunde der Fachhochschule Bingen e.V. (GdF) würdigt jedes Jahr fünf herausragende Abschlussarbeiten mit Preisen, darunter in diesem Jahr auch die Masterarbeit von Barbara Schritz. Sie hatte darin die „Phosphor-Düngewirkung von im PYREG-Verfahren karbonisiertem und säurebehandeltem Klärschlamm im Feldversuch mit Weizen“ untersucht.Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Thomas Appel von der Fachhochschule Bingen und Kevin Friedrich, unserem Leiter für Forschung und Entwicklung.

Bei der Preisverleihung durften die fünf Preisträger (Holger Schwär, Barbara Schritz, Bastian Hoyer, Jonas Pies und Stefan Riedmüller, für den der Preis stellvertretend entgegengenommen wurde) erst ihre Arbeiten vorstellen, anschließend bekamen sie von Dr. Volker Zöllmer, dem Vorsitzenden der GdF, ihre Urkunden und Preise überreicht. Wir gratulieren den herausragenden Nachwuchswissenschaftlern zu dieser besonderen Auszeichnung!

 

Dr. Volker Zöllmer, Vorsitzender der GdF, überreichte Barbara Schritz für ihre herausragende Arbeit über die Phosphor-Wirkung von im PYREG-Verfahren karbonisiertem Klärschlamm ihren Preis der GdF.

Wir sind für den StartGreen-Award nominiert!

28.10.2015

Der StartGreen-Award zeichnet vorbildliche innovative grüne Start-Ups und Unternehmen aus. Ziel der Auszeichnung ist es, Gründungen im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu fördern und Start-ups, Gründungsförderer und Investoren gezielt zusammenzubringen. Wir als PYREG GmbH sind für die Kategorie "Junges Unternehmen" nominiert worden. Bis 15. November müssen wir uns einem Public Voting der grünen Gründerszene stellen, am 19. November präsentieren wir uns und unsere Ideen der Fachjury in Berlin mit anschließender Preisverleihung im Bundesumweltministerium. Bitte Daumen drücken!

Kläranlage Linz-Unkel: PYREG-Anlage
meistert 72-Stunden-Testlauf fehlerfrei

23.09.2015

Seit September ist die deutschlandweit erste PYREG-Anlage zur Klärschlammverwertung inklusive Phosphor-Recycling in Betrieb. Da jede Anlage individuell und optimal auf die Energie- und Stoffkreisläufe unserer Kunden abgestimmt wird, ist die Inbetriebnahme ein wichtiger Meilenstein für uns.

Dabei prüfen wir jede Anlage vor Ort unter anderem in einem 72-Stunden-Testlauf auf Herz und Nieren: Stimmen die Temperaturverläufe? Funktioniert das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten und Konfigurationen? Sind die Stoffströme (Eintrag getrockneter Klärschlamm, Energiemanagement, Ascheaustrag) optimal aufeinander abgestimmt?

Selbstverständlich finden wir dabei immer etwas, was sich noch ein kleinwenig verbessern lässt. Aber im Fall von Linz-Unkel lautet das Fazit von Dagmar Stirba, Werksleiterin und Fachbereichsleiterin für Finanzen, Tiefbau und kommunale Betriebe bei der Verbandsgemeinde Linz: „Wir waren tatsächlich gespannt auf das Ergebnis des Testlaufs. Doch die PYREG-Anlage hat alle wichtigen Prüfkriterien fehlerfrei bestanden und integriert sich bestens in unseren optimierten Klärschlammbehandlungsprozess mit Schneckenpresse, Niedertemperatur-Bandtrockner und PYREG-Modul.“

VDLUFA-Kongress: Posterpreis fürs PYREG-Verfahren

18.09.2015

Seit dem 127. VDLUFA-Kongress, der diese Woche in Göttingen stattfand, darf sich unser innovatives Verfahren zur Klärschlammverwertung mit einem weiteren Preis schmücken: Kevin Friedrich, unser Leiter für Forschung und Entwicklung, wurde zusammen mit Prof. Dr. Thomas Appel von der Fachhochschule Bingen und den beiden Absolventen Marcel Nick und Sandra Bereswill mit dem 1. Platz beim Posterpreis der VDLUFA ausgezeichnet. Das wissenschaftliche Poster präsentierte die Ergebnisse einer gemeinsamen Studie, bei der die Pflanzenverfügbarkeit von Schwermetallen in den im PYREG-Verfahren hergestellten, recycelten Phosphor-Düngern untersucht wurde. Die VDLUFA (Verband Deutscher Landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten) ist die deutschlandweit wichtigste Plattform für die angewandte landwirtschaftliche Forschung, zu ihren Aufgaben gehört auch die Entwicklung einheitlicher Untersuchungsmethoden für Boden, Pflanze, Tier und Umwelt.

Deutschlandweit erste PYREG-Anlage zur Klärschlammbehandlung ist in Betrieb

03.09.2015

Es ist soweit: Unsere bundesweit erste PYREG-Anlage zur Klärschlammverwertung inklusive Phosphor-Recycling auf der Kläranlage Linz-Unkel ist nun offiziell in Betrieb. Das musste natürlich zusammen mit unseren Projektpartnern und weiteren Vertreter aus Wirtschaft und Politik gefeiert werden.

            

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„Mit dem PYREG-Verfahren sind wir in der Lage, den Klärschlamm so aufzubereiten, dass wir den darin enthaltenen Phosphor mit einem hohen pflanzenverfügbaren Anteil recyceln und zur Düngung an die Landwirtschaft weitergeben können. Damit setzen wir deutschlandweit neue Standards in Sachen Umweltschutz“, betonte Günter Fischer, Gastgeber und Vorsitzender des Zweckverbandes Abwasserbeseitigung Linz-Unkel, in seiner Einweihungsrede. Umweltstaatssekretär Thomas Giese bescheinigte "der innovative Anlage Pilotfunktion" und Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, lobte: „Vor allem die energieeffiziente Arbeitsweise der Kläranlage und die ressourcenschonende Verwertung des Klärschlamms haben Vorbildcharakter.“ 

Der Zweckverband Abwasserbeseitigung Linz-Unkel hat innerhalb von vier Jahren die Kläranlage Linz-Unkel mit einer Ausbaugröße von rund 30.000 EW auf modernste Verfahrenstechnik zur Klärschlammverwertung umgestellt. Dafür wurde nach Beratung und Planung der Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann + Partner GmbH in einem ersten Schritt für 2,5 Millionen Euro eine zweistufige Kompaktfaulungsanlage integriert. In einem zweiten Schritt investierte der Zweckverband weitere 2,1 Millionen Euro in ein PYREG-Modul mit einem vorgeschalteten EloDry-Niedertemperatur-Bandtrockner von Eliquo Stulz. 

Sie wollen mehr über unser Linz-Unkel-Projekt lesen? HIER FINDEN SIE AUCH UNSERE OFFIZIELLE PRESSEMITTEILUNG 

 

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PYREG-Pflanzenkohlen tragen das EBC-Siegel

05.08.2015

Nun ist es auch offiziell bestätigt, dass unsere Pflanzenkohle höchsten Qualitätsansprüchen genügt. Seit August ist die Pflanzenkohle, die wir im PYREG-Verfahren selbst herstellen, nach dem Standard des European Biochar Certificate (EBC) zertifiziert. Dieses Kontrollzertifikat soll die nachhaltige Produktion von Pflanzenkohle sicherstellen und die hochwertige Qualität der Produkte für die Kunden und Nutzer nachweisbar garantieren.

Mehr über die EBC-Zertifizierung lesen Sie hier.

PYREG macht AUSGEZEICHNETE Arbeit

26.06.2015

Eine ganz besondere Ehre ist uns bei der IWA Leading Edge Conference on Water and Wastewater Technologies in Hongkong zuteil geworden. Kevin Friedrich, unser Leiter für Forschung und Entwicklung, hat dort jüngst das PYREG-Verfahren für Phosphor-Recycling der internationalen Fachwelt vorgestellt und dafür den „IWA Leading Edge Poster Price 2015“ gewonnen. Die Jury wählte ihn aus 110 präsentierten Technologie- und Verfahrenspostern aus. Wettbewerbsgrundlage waren vier Kriterien – Originalität und Zukunftsfähigkeit des vorgestellten Verfahrens, seine praktische Relevanz sowie die wissenschaftliche Qualität der Verfahrensentwicklung. Kevin Friedrich und sein Poster haben hier auf ganzer Linie überzeugt, so die Jury. Wir gratulieren!


© IWA 2015

Novellierung der Klärschlammverordnung
steht vor der Ressortabstimmung

24.06.2015

Das Bundesministerium (BMUB) hält am Ausstieg aus der landwirtschaftlichen Klärschlammdüngung mit verpflichtendem Phosphor-Recycling fest. Das bestätigte laut einer aktuellen EUWID-Meldung Claus-Gerhard Bergs, BMUB-Referatsleiter, auf den jüngsten DWA-Klärschlammtagen in Potsdam. Damit wird die Bedeutung alternativer Verfahren, die wie die PYREG GmbH eine wirtschaftliche Klärschlammentsorgung inklusive Phosphor-Recycling anbieten können, noch deutlich steigen.

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Der ministergebilligte Entwurf sieht vor, dass alle Kläranlage größer Klasse 3 (für 1-3 wird es eine Bagatellklausel geben) und einem Phosphor-Gehalt ab 20g pro 1kg Klärschlamm-Trockensubstanz ab 2025 den essentiellen Nährstoff recyceln müssen. Eine Vermischung von Klärschlamm mit anderen Abfällen, Stoffen oder Materialien, wie es derzeit beispielsweise bei der Mitverbrennung von Klärschlamm in Braunkohlekraftwerken oder Müllverbrennungsanlagen praktiziert wird, soll ebenfalls verboten werden. Auch wird die bodenbezogene Klärschlammverwertung trotz Bagatellklausel auf ein Minimum begrenzt. So sollen neben den neu eingeführten Schadstoffgrenzwerten in der Düngemittelverordnung noch schärfere Grenzwerte für beispielsweise Chrom gelten. Auch für organische Schadstoffe werden neue Grenzwerte eingeführt werden, die weit über den aktuell geltenden liegen werden. Der Gesetzesentwurf soll in Kürze in die Ressortabstimmung gehen sowie die Länder und Verbände angehört werden. Das Bundeskabinett soll sich im Herbst mit dem novellierten Klärschlammverordnung befassen.

 Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen EUWID Wasser und Abwasser 26/2015

 

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PYREG & AWN besiegeln Zusammenarbeit

20.05.2015

Es könnte ein Leuchtturmprojekt für die ganze Region werden: Die Abfallwirtschaftsgesellschaft des Neckar-Odenwald-Kreises (AWN) will zusammen mit der PYREG GmbH ein Kompetenzzentrum für Pflanzenkohle errichten. Dafür unterzeichneten AWN-Geschäftsführer Dr. Mathias Ginter und PYREG-Geschäftsführer Helmut Gerber jetzt die ersten Verträge. Erster Schritt wird die Errichtung einer PYREG®-Anlage auf dem Gelände des Zentrums für Entsorgung und Umwelttechnologie Sansenhecken in Buchen sein. Dort soll ab Herbst der im Kreis anfallende kommunale Grünschnitt zu rund 300 Tonnen Pflanzenkohle im Jahr veredelt werden.

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Das hat gleich mehrere Vorteile: Zum einen reduziert sich durch die PYREG-Karbonisierung die Menge des zu entsorgenden Grüngutes: Aus 1 Kilogramm Biomasse werden rund 150 Gramm Pflanzenkohle. Das spart Lager- und Transportkosten. Ein wichtiger Faktor für die AWN, die jährlich rund 25.000 Tonnen an Biomasse zu verwerten hat. Zudem ist die hochwertige Pflanzenkohle gefragt: Etwa als wichtiger Bestandteil hochwertiger Bodensubstrate für die Landwirtschaft sowie den Landschafts- und Gartenbau, als Zusatzstoff in der Futtermittelherstellung, Filtermedium oder geruchshemmender Zuschlagstoff im Stall.

Gleichzeitig trägt die AWN mit der innovativen PYREG®-Technologie zu einem aktiven Umweltschutz bei. So produziert die kompakte PYREG®-Anlage nicht nur ihre eigene Betriebswärme, sondern auch überschüssige, regenerative Wärme, die ebenfalls genutzt und beispielsweise in ein Nahwärmenetz eingespeist werden kann. Hinzukommt: Die Einlagerung des in der Pflanzenkohle dauerhaft gebundenen Kohlendioxids in Böden ist derzeit der einzige Weg, Treibhausgas dauerhaft und in signifikanter Menge aus der Atmosphäre fernzuhalten. So entzieht eine Tonne Biomasse, im PYREG®-Verfahren behandelt, der Atmosphäre etwa eine Tonne CO2 für Tausende von Jahren.

„Es wird in Zukunft nicht mehr darum gehen, Reststoffe zu entsorgen, sondern auf umweltschonende Art neue Wertstoffe zu generieren und regionale Wertschöpfungsketten zu schließen. Darauf legen wir unsere Technologie aus“, so PYREG-Geschäftsführer Helmut Gerber. Er freue sich daher besonders über die Zusammenarbeit mit der Abfallwirtschaftsgesellschaft des Neckar-Odenwald-Kreises. Auch AWN-Geschäftsführer Dr. Mathias Ginter bezeichnete die Kooperation als „Leuchtturmprojekt für die ganze Region“ und ergänzte: „Ein Kompetenzzentrum für Pflanzenkohle eröffnet uns ganz neue Möglichkeiten. Wir können damit nicht nur das Ressourcenpotential des Kreises optimal nutzen, sondern auch zukunftsweisende Recyclingkonzepte und neue, regenerative Produkte entwickeln.“ Auch das Land Baden-Württemberg erhofft sich von dem Pflanzenkohle-Projekt wichtige Impulse: Es fördert die Einbindung der PYREG-Anlage in die Grünabfallverwertung des AWN als innovatives Umweltschutzkonzept mit rund 300.000 Euro.

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Sat.1 berichtet über die PYREG GmbH

19.05.2015

ECOLIANCE, das neue Netzwerk für Umwelttechnik aus Rheinland-Pfalz, macht von sich reden. Der Fernsehsender Sat.1 hat darüber jetzt in der Sendung "17:30 Sat.1. Live" berichtet. Mit von der Partie waren wir als PYREG GmbH. Wir werden beispielhaft als Gründungsmitglied und innovatives Unternehmen vorgestellt. Was für ein Kompliment!

Wer sich das nicht entgehen lassen möchte, kann den Beitrag hier ansehen: PYREG bei SAT.1

 

  

Phosphor-Recycling: Ein brisantes Thema

18.05.2015

Phosphor wird binnen der nächsten Jahre zu einem weltweit umkämpften Gut, einfach, weil wir uns zu wenig um die Böden der Welt kümmern, sinnlos Nahrungsmittel verschwenden und deshalb düngen, als wären unsere globalen Nährstoffvorkommen von unendlicher Natur. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt auch eine Auswertung, die Forscher um Ronald Amundson, Wissenschaftler an der University of California in Berkeley, gerade im renommierte Fachmagazin Science veröffentlicht haben.

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Laut Spiegel Online warnen die Wissenschaftler sogar vor wirtschaftlichen Ungleichgewichten und geopolitischen Konflikten zwischen Staaten, ausgelöst durch eine Verknappung von Nährstoffen.

Umso wichtiger werden in den kommenden Jahren Technologie, die Nährstoffe wie Phosphor recyceln können. Wie gut, dass wir bereits seit zwei Jahren mit der Fachhochschule Bingen an diesem Thema forschen und mittlerweile eines der ganz wenigen Unternehmen sind, die eine wirtschaftlich profitable Klärschlammverwertung inklusive Phosphor-Recycling anbieten können.

Mehr über die Studie von Ronald Amundson lesen Sie hier: Spiegel Online

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Schützt nicht nur die Umwelt: PYREG-Pflanzenkohle aus Hühnermist

29.04.2015

Das Statistische Bundesamt1 machte für 2014 kürzlich das bisher höchste Produktionsergebnis der Fleischerzeugung in Deutschland aus. Entscheidenden Anteil an diesem Produktionsanstieg hat die Geflügelfleischerzeugung. Doch nicht nur diese befindet sich mit einem Zuwachs von 5 % auf 1,5 Millionen Tonnen auf einem neuen Höchststand, auch die Menge an zu verwertendem Mist. Als unbehandelter Dünger sorgt dieser Mist zunehmend für Probleme. Wird er aber im PYREG®-Verfahren zu Pflanzenkohle karbonisiert, hat das gleich mehrere Vorteile...

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Hühnermist ist ein prima Nährstofflieferant, er setzt als unbehandelter Dünger aber relativ schnell Stickstoff frei. Bundesländer mit intensiver Tierhaltung wie Niedersachen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg kämpfen daher seit Jahren mit einer immer stärkeren Nitratbelastung des Grundwassers.2 Rückstände von Arzneimitteln aus der Massentierhaltung stellen weitere Problemquellen für die Ökosysteme an Land und im Wasser dar. 
Hinzu kommt eine weitere Herausforderung: Die Verwertung von Hühnermist und Rindergülle in Biogasanlage wird mittlerweile ebenfalls kritisch gesehen, da Hühnermist und Rindergülle in der Regel nicht erhitzt werden, bevor sie in die Biogasanlage kommen, sondern zusammen mit Mais bei niedrigen Temperaturen zwischen 30 bis 40 Grad vergoren werden.3 Prozesstemperaturen, bei denen keine Hygienisierung stattfindet, sondern sich krankmachende Erreger sogar ganz wohlfühlen.

Ganz anders im PYREG®-Verfahren: Dabei wird der Hühnermist bei rund 650 Grad zu Pflanzenkohle karbonisiert. Krankmachende Erreger haben bei diesen Temperaturen keine Chance. Die Pflanzenkohle ist damit nicht nur absolut keimfrei, sondern der Hühnermist wird dadurch auch in ein trockenes, geruchsloses und gut lagerfähiges Material umgewandelt. Zudem wird bei Prozesstemperaturen von durchschnittlich 650 Grad der Stickstoff aus dem Material ausgetrieben. Für die Einhaltung der strengen Grenzwerte der 17. Bundesimmissionsschutz-Verordnung kommt im PYREG®-Verfahren das patentierte FLOX®-Verfahren (flammenlose Oxidation) zum Einsatz. So lässt sich die Pflanzenkohle anschließend ganz problemlos als Bodenverbesserer, Futtermittelzusatz oder geruchshemmender Zuschlagstoff im Stall einsetzen. Darüber wollen Sie mehr erfahren? Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

 

Quellen:

1) Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 11.02.2015 (44/15)
2) Umweltbundesamt: Landwirtschaft mit 57 Prozent größte Quelle für Einträge von reaktivem Stickstoff , in Euwid Wasser & Abwasser, 14.04.2015 (16/2015)
3) Anthes, Monika; Beres, Eric: EHEC in Lebensmitteln. Forscher kritisieren leichtfertigen Umgang mit Biogas-Gärresten als Düngemittel. Report Mainz, Südwestrundfunk, 6.6.2011

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Gelsenwasser setzt auf die PYREG®-Technologie

09.04.2015

Das größte Trinkwasserversorgungsunternehmen Deutschlands, die GELSENWASSER AG, will künftig beim Thema Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm mit der PYREG GmbH zusammenarbeiten. Das haben der Vorstandsvorsitzende Henning Deters (links) und Vorstand Dr. Dirk Waider jetzt auf der Bilanzpressekonferenz der GELSENWASSER AG angekündigt: „Die Beschäftigung mit dem Thema Phosphorrückgewinnung ist neu für uns. Diesen Nährstoff zurückzugewinnen ist der Plan. Wir gehen davon aus, dass zukünftig eine Verpflichtung durch die Bundesregierung dazu erlassen wird. Darum planen wir gegenwärtig eine Pilotanlage in Emmerich am Rhein und wollen mit der PYREG GmbH, die ein solches Verfahren entwickelt hat, kooperieren."

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Die PYREG GmbH hat damit einen weiteren wichtigen Partner im Bereich Abwassertechnik und Klärschlammverwertung gewonnen. „Wir freuen uns natürlich sehr auf die Zusammenarbeit mit der GELSENWASSER AG. Zumal uns dieser wichtige Schritt zeigt, dass wir mit unserer ausgereiften Verfahrensentwicklung im Bereich Klärschlammverwertung und Phosphorrecycling auf dem richtigen Weg sind“, betonte PYREG-Geschäftsführer Helmut Gerber.

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ECOLIANCE stellt sich vor

23.03.2015

Die PYREG GmbH gehört zu den Gründungsmitgliedern von ECOLIANCE. Dahinter verbirgt sich ein Netzwerk von rheinland-pfälzischen Unternehmen, die sich im Bereich Umwelttechnik einen Namen gemacht haben. Gemeinsam wollen wir unsere Kompetenzen bündeln, um Innovationen voranzutreiben und die Märkte der Zukunft zu gestalten. Welche Firmen sich genau hinter ECOLIANCE verbergen, unsere Aufgaben und Ziele, das alles finden Sie auf der neuen ECOLIANCE-Homepage. Schauen Sie vorbei, überzeugen Sie sich von unserem Potential, es lohnt sich!

Keine Förderung für Müllverbrennungsanlagen

17.02.2015

Müllverbrennungsanlagen werden auch unter Einbeziehung einer thermischen Klärschlammentsorgung nicht gesondert gefördert. Der Umweltausschuss des Bundestages hat in seiner jüngsten Sitzung Anfang Februar einen entsprechenden Antrag der Linken abgelehnt. Demnach sollten die deutliche Überkapazität vieler Müllverbrennungsanlagen dadurch aufgefangen werden, dass durch eine Bundesförderprogramm Anreize zu einer zusätzlichen thermischen Klärschlammentsorgung geschaffen werden. Laut einer EUWID-Meldung (Ausgabe 8/2015) erklärte die Unionsfraktion ihr Nein im Ausschuss unter anderem damit, dass es nicht Aufgabe des Bundes sei, unwirtschaftliche Müllverbrennungsanlagen zu subventionieren.  


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Aktuelle Trends bei der Phosphornutzung

06.02.2015

Nicht nur wir von der PYREG GmbH machen uns Gedanken über ein sinnvolles Phosphor-Recycling: An der ETH Zürich haben sich kürzlich zahlreiche Wissenschaftler getroffen, um über die aktuellen Trends bei der Phosphornutzung zu diskutieren. Themen dabei waren unter anderem die Herstellung von Phosphatdünger aus verschiedenen Ressourcen, dessen effektive Nutzung in der Landwirtschaft sowie Mechanismen von Phosphorverlusten und wie diese vermindert werden können.  

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So geht beispielsweise ein Großteil des gedüngten Phosphors auch deshalb verloren, weil dieser je nach Wachstumsperiode nicht rasch genug durch die Pflanzen genutzt werden kann und dann sehr schnell im Boden gebunden wird. Anschließend können ihn die Pflanzen nur noch sehr schlecht aufnehmen und verwerten. Die Wissenschaft forscht deshalb derzeit daran, ob die Landwirtschaft künftig nicht vermehrt auf Pflanzen setzen sollte, die ein besonders großes und feines Wurzelsystem besitzen. Dadurch wird pro Pflanze mehr Boden erschlossen und ihr steht somit potentiell mehr Phosphor für die Aufnahme zur Verfügung.

Klaus Jarosch von der ETH Zürich hat eine interessante Übersicht über die aktuellen Trends bei der Phosphornutzung zusammengestellt. Zu finden ist sie hier.

 

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Mexikanischer Umweltminister besucht PYREG

21.01.2015

Unter den 31 mexikanischen Bundesstaaten gehört  Aguascalientes eher zu den kleinen. Um so hartnäckiger aber verfolgt das Land im Norden Mexikos derzeit seine politischen Ziele: Aguascalientes will Vorreiter in Sachen Umweltschutz werden und hat dafür Rheinland-Pfalz um Unterstützung gebeten. Jorge Ramón Duràn Romo (links im Bild), Umweltminister des Bundesstaates, ist derzeit in Deutschland unterwegs, um mit rheinland-pfälzischen Unternehmen und Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen sowie Ideen und Möglichkeiten auszuloten. Zu Gast war der Minister heute auch in unserem Unternehmen und ließ sich dabei detailliert erklären, wie die PYREG-Technologie sein Land in Sachen Umweltschutz weiter voranbringen kann.

Unsere Forschungsprojekte sorgen für Aufmerksamkeit

12.01.2015

Zusammen mit der Fachhochschule Bingen und finanzieller Unterstützung des BmBF forschen wir intensiv daran, wie sich Phosphor aus Klärschlamm am besten recyceln lässt. Die ersten Antworten haben wir bereits gefunden: Mittels PYREG-Karbonisierung lässt sich ein sehr gut pflanzenverfügbarer Phosphordünger herstellen. Doch nicht nur das: Anders als bei den meisten anderen Verfahrensideen ist unsere PYREG-Technologie auch wirtschaftlich.  Zu unserem jüngsten Projekttreffen kamen deshalb jetzt nicht nur viele geschätzte Projekt- und Geschäftspartner, sondern gleich vier Vertreter des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums und des Landesamtes für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht. 

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Unser Forscherteam gab bei dem Projekttreffen nicht nur einen detaillierten Überblick über die bereits ausgewerteten Versuche und Untersuchungen, sondern stellte auch die Vorhaben für 2015 vor. Beispielsweise sollen die Untersuchungsergebnisse mit weiteren großen Feldversuchen untermauert werden. Zudem wollen die Forscher die Klärschlammkarbonisate auf organische Schadstoffe hin testen, nachdem sie vergangenes Jahr bereits nachweisen konnten, dass bei der Karbonisierung die Schwermetalle aus dem Klärschlamm entfrachtet und die PFT-Belastung eliminiert werden können. Nun soll untersucht werden, ob mittels der PYREG-Karbonisierung auch Schadstoffe wie Dioxin, Furane und PCBs aus dem Klärschlamm entfernt werden können. Schließlich soll unsere PYREG-Technologie nicht nur profitabel sein, sondern auch sicher und sauber.

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Neue Düngeverordnung: Der Entwurf steht

06.01.2015

Pünktlich zum Jahreswechsel haben das Bundeslandwirtschafts- und das Bundesumweltministerium Fakten geschaffen und einen gemeinsamen Entwurf zur Novellierung der Düngeverordnung auf den Tisch gelegt. Der Entwurf bringt zahlreiche neue Einschränkungen mit sich. Fraglich bleibt aber erst einmal, wie es mit der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung weitergeht. Anders als erwartet, enthält der Entwurf dazu keine Details. Till Backhaus (SPD), Agrarminister in Mecklenburg-Vorpommern, äußerte sich dazu gegenüber der Deutschen Presseagentur mit: „Klärschlamm ist Abfall.“ Über kurz oder lang werde er nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden. Das wird in jedem Fall den Druck auf die Kläranlagenbetreiber und Landwirte weiter erhöhen. Sie werden nicht umhin kommen, auf alternative Verfahren wie beispielsweise die PYREG-Technologie umstellen zu müssen.

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Im Folgenden eine Übersicht über die wichtigsten Neuerungen der novellierten Düngeverordnung. Nicht nur auf die Landwirte werden zahlreiche Einschränkungen zukommen, auch Biogasanlagenbetreiber sind von den neuen Regelungen betroffen. Die Zeit drängt also, sich über alternative Technologien der Biomasseverwertung - wie beispielsweise die Herstellung von zertifizierbarer Pflanzenkohle im PYREG-Verfahren - Gedanken zu machen. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

-       Die Sperrfrist für organische Düngemittel soll ausgeweitet werden: Künftig soll ein Verbot für vier Monate, von Oktober bis Januar, gelten.

-       In die Obergrenze von 170 kg Stickstoff pro Hektar sollen alle organischen Düngemittel einbezogen werden – einschließlich, und das ist neu, die pflanzliche Gärrückstände aus Biogasanlagen.

-       Güllelagerstätten sollen ein Fassungsvermögen von mindestens 6 Monaten ausweisen müssen, Betriebe mit hohem Viehbesatz oder ohne eigene Aufbringungsflächen sogar von 9 Monaten.

-       Erstmals soll für Festmist einen Sperrfrist eingeführt werden, die über die Wintermonate vom 15. November bis 31. Januar reicht.

-       Neu ist eine Regelung zur Begrenzung der Phosphatdüngung: Ab 2018 darf auf sehr hoch mit Phosphor versorgten Böden nur noch 75 Prozent des Nährstoffentzugs gedüngt werden, ab 2020 sogar nur noch 50 Prozent des Nährstoffentzugs.

-       Zudem sieht der Entwurf eine Reihe von Länderöffnungsklauseln vor: Beispielsweise sollen Länder in besonders mit Nitrat belasteten Gebieten das Fassungsvermögen für Güllelager auf 7 Monate erhöhen sowie die zusätzliche Nachdüngung aufgrund vorangegangener Witterungsereignisse deckeln können.

Weitere Informationen über die Novellierung der Düngeverordnung finden Sie hier: Entwurf des Bundeslandwirtschafts- und Bundesumweltministeriums
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Machbarkeitsstudie wird finanziell gefördert

16.12.2014

Ob unsere PYREG-Technologie zu Ihrer Abwasserbehandlung passt, lässt sich am besten durch eine Machbarkeitsstudie klären. Wussten Sie allerdings, dass eine solche Studie im Rahmen Ihrer Klimaschutzbemühungen finanziell gefördert wird? Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit unterstützt die Erstellung von Klimaschutzteilkonzepten für klimafreundliche Abwasserbehandlung mit bis zu 50 Prozent (die Mindestfördersumme beträgt 10.000 Euro). Der Vorteil: Neben einer Machbarkeitsstudie zum Einsatz der PYREG-Technologie können auch weitere klimarelevante Themen abgeprüft werden, wie beispielsweise der Einsatz von LED-Technologie in Betriebsgebäuden, Kraft-Wärme-Kopplung-Projekten etc. Anträge können ab dem 1. Januar 2015 und bis zum 31. März 2015 eingereicht werden. Lassen Sie sich von uns beraten!


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Winzige Plastikteilchen verunreinigen Klärschlamm

15.12.2014

Klärschlamm ist offenbar stärker mit Schadstoffen belastet als gedacht. Forscher des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung haben für eine Studie Abwasser und Klärschlamm von zwölf Kläranlagen im Nordwesten Niedersachsens gezielt nach Mikroplastikrückständen (≤ 5mm) untersucht. Ihr Ergebnis: Milliarden kleinste Plastikpartikel gelangen jedes Jahr über den Ablauf der Kläranlagen in die Flüsse sowie durch die landwirtschaftliche Ausbringung des Klärschlamms auf die Felder. Welche ökologischen und gesundheitlichen Auswirkungen das haben wird, ist noch nicht abzusehen. Die Studie unterstreicht jedoch abermals die Bedeutung alternativer Verfahren zur innovativen und umweltfreundlichen Klärschlammverwertung – wie die der PYREG-Karbonisierung.

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So fanden die Forscher Mithilfe von Spektroskopieverfahren heraus, dass je nach Anlagengröße allein durch die Vorfluter der Kläranlagen pro Jahr zwischen 93 Millionen und 8,2 Milliarden Plastikpartikel in die Flüsse gelangen. Im Klärschlamm zählten die Experten des Alfred-Wegener-Instituts zwischen 1000 und 24.000 Polyethylen- (PE), Polypropylen- (PP), Polystyrol- (PS) und Polyamid- (PA) Fasern und Partikeln je Kilogramm Trockenmasse. Für jede Kläranlage fallen damit hochgerechnet Werte zwischen 1,2 und 5,7 Milliarden Plastikteilchen pro Jahr an. Diese Partikel, die alle kleiner als 5 mm sind, stammen aus Zusätzen von Zahnpasta und Kosmetik oder als Bruchstücke und Fasern, die durch Abrieb und Zersetzung von Plastikgegenständen oder Fleecepullovern entstanden sind.

Für die Forscher ist das umso bedenklicher, da die Kläranlagen auf herkömmlichem Weg Mikroplastik nicht zurückhalten können. Dafür ist beispielsweise eine spezielle Schlussfiltration nötig,  über die aber die wenigstens Kläranlangen verfügen. Schließlich ist die Technik teuer. Stattdessen gelangen diese Partikel in die Umwelt.

Wir als PYREG GmbH haben uns dem Thema schon vor Jahren angenommen und seither intensiv geforscht. So liegt der Schmelzpunkt für Polyethylen bei 130–145 °C, für Polypropylen bei 130°C, für Polystyrol bei 240°C und für Polyamide zwischen 175 und 260°C. Im PYREG-Verfahren wird der Klärschlamm bei bis zu 700°C karbonisiert. "Plastik geht bei diesen Temperaturen in die Gasphase über. Synthese-Gase, die bei unserem Karbonisierungs-Verfahren entstehen, werden anschließend in einem nachgeschalteten FLOX®-Brenner bei bis zu 1.250 °C sauber und kontrolliert verbrannt. Mikroplastikpartikel finden Sie daher in unserem karbonisierten Klärschlamm nicht mehr", betont Kevin Friedrich, bei der PYREG-GmbH leitender Ingenieur für Forschung und Entwicklung. Sie sehen: Wir bieten Ihnen nicht nur eine solide, ausgereifte Technologie, sondern haben auch ein innovatives und umweltfreundliches Verfahren entwickelt, um Ihren Klärschlamm gewinnbringend zu verwerten!

Mikroplastik ist deshalb ein ökologisches Problem, weil es an seiner Oberfläche besonders leicht Schadstoffe an sich bindet und in die Nahrungskette gelangt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese Schadstoffe im Magen-Darm-Trakt wieder freigesetzt werden können und so Einfluss auf den Organismus nehmen. Hinzukommt, dass Plastikteilchen biologisch sehr stabil sind und daher kaum einer Mineralisation unterworfen sind. Damit werden die Mikroplastikpartikel zwar kontinuierlich kleiner, können aber nicht vollständig abgebaut werdenUm schnellstens Klarheit über mögliche Gefahren für die Umwelt und die Gesundheit von Menschen und Tieren zu schaffen, hat beispielsweise das Bayerische Umweltministerium weitere Forschungsvorhaben in Auftrag gegeben. Weitere Länder wollen nachziehen.

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Biogasanlagen: Energieerzeugung wird teurer

12.12.2014

Die Bundesregierung hat vergangene Woche ihr neues Klimapaket "Aktionsprogramm Klimaschutz 2020" beschlossen. Darin enthalten sind auch Eckpunkte zur neuen Düngeverordnung, die ab kommendes Jahr gelten soll und unter anderem vorsieht, dass künftig mehr Lagerkapazität für Wirtschaftsdünger vorgehalten werden muss. Davon werden auch die Betreiber von Biogasanlagen betroffen sein und sich auf erhebliche Mehrinvestitionen einstellen müssen. Unsere PYREG-Technologie könnte sich hier als profitable Zusatzkomponente erweisen.

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Bereits im Mai hatte der Bundesrat die Neufassung der „Bundesverordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen“ (AwSV) beschlossen. Sie sieht vor, dass Biogasanlagenbetreiber künftig ihre Lagerkapazität von 6 auf 9 Monate ausweiten müssen. Begründet wird dies damit, dass nur so die Gärreste zu pflanzenbaulich sinnvollen und für den Grundwasserschutz verträglichen Zeiten ausgebracht und verwertet werden können. Zudem dürfen die Gärreste künftig nicht mehr in sogenannten Erdbecken gelagert werden, sondern nur noch in Beton- oder Stahlbehältern. Laut einer Stellungnahme des Fachverbandes Biogas e.V.  würden diese Änderungen einen zusätzlichen  Mehrbedarf an Lagerkapazität von durchschnittlich 4000 m2 pro Biogasanlage bedeuten. Auf die Betreiber kämen damit Baukosten von rund 300.000 Euro zu, zuzüglich weiterer Kosten etwa für Grundstückszukäufe oder einer gasdichten Abdeckung der Lagerbehälter und den dann geltenden Zusatzregelungen aus der Störfallverordnung.

Eine profitable Zusatzkomponente könnte hier abermals die PYREG-Technologie werden. Wie Rödger et. al. (2013) in ihrer umfassenden Analyse festgestellt haben, steigert die Beimischung von Biokohle den Biogasetrag erheblich. Beispielsweise führte die Zugabe von Pflanzenkohle im Hauptfermenter über die ersten 50 Tage zu einem Mehrertrag an Biogas von rund 20 Prozent. Eine Karbonisierung der Gärreste hätte damit folgende Vorteile:

-       Unser Verfahren spart Platz und damit Lagerkosten: Biokohle ist nicht nur leicht lagerbar, auch kann sie - anders als bei der landwirtschaftlichen Ausbringung der Gärreste - das ganze Jahr über verwertet werden.

-       Mit unserem Verfahren können Sie rechnen: Mit der Karbonisierung der Gärreste haben Sie mehr Autonomie bei der Verwertung und können so Ihr Geschäftsjahr besser planen.

-       Unser Verfahren ist profitabel: Zu den Erlösen aus der Erzeugung des Biogases kommen auch die Gewinne aus der Vermarktung der Pflanzenkohle beispielsweise als Additiv im Biogasprozess. Zudem reduzieren sich die Aufwendungen für die landwirtschaftliche Ausbringung des Gärrestes (auch hier sind gesetzliche Änderungen zu erwarten, die höhere Kosten nach sich ziehen werden).   

Lassen deshalb auch Sie sich von unserer Technologie überzeugen. Wir beraten Sie gerne!

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Klärschlammverwertung: Frist soll verkürzt werden

08.12.2014

Deutschland will bis Ende 2024 aus der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung aussteigen. So zumindest der bisherige Plan. Die Umweltministerkonferenz hat sich nun jüngst dafür ausgesprochen, diese Übergangsfrist „signifikant“ zu verkürzen Mit dieser Empfehlung wollen die Länder neue und innovative Verfahren wie die PYREG-Technologie zur Phosphorrückgewinnung sowie der Karbonisierung fördern. Das betonte vor kurzem auch Dr. Gottfried Jung vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz.

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Das Wirtschaftsministerium hatte im November zusammen mit dem Umweltministerium zahlreiche Experten zu einer Fachtagung zusammengerufen, um gezielt über die Zukunft der Klärschlammverwertung in Rheinland-Pfalz zu diskutieren. Prof. Dr. Thomas Appel von der Fachhochschule Bingen stellte dabei unter anderem seine jüngsten Untersuchungsergebnisse zur landbaulichen Verwertung von karbonisiertem Klärschlamm vor und bestätigte dabei abermals, dass es sich bei der PYREG-Technologie um das bislang einzige profitable Verfahren handelt, um Phosphor aus Klärschlamm zu recyceln (den Vortrag und weitere Infos zur Fachtagung finden Sie hier). Wir sind also auf dem richtigen Weg! Gerne überzeugen wir auch Sie von unserer innovativen Technologie und entwickeln gemeinsam mit Ihnen eine passende Lösung für Ihre Anforderungen - sprechen Sie uns an. 

Wegen der Schadstoffbelastung des Klärschlamms will Deutschland ganz weg von der landwirtschaftlichen Verwertung. Die große Koalition hatte sich in ihrer Regierungsvereinbarung grundsätzlich auf einen Ausstieg aus der landbaulichen Verwertung von Klärschlamm geeinigt, einen Zeitpunkt dafür aber offen gelassen. Bei ihrem letzten Treffen in Heidelberg machten die Länder nun deutlich, dass sie nur noch für rund fünf Jahre die Klärschlammausbringung auf Agrarflächen zulassen wollen. Geprüft wird derzeit zudem eine Ausnahmeregelung für kleine Klärschlammanlagen der Größenklasse 1-3 (bis 10.000 EW).

 

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Wir haben uns mit den Besten der Branche vernetzt

19.11.2014

Die PYREG GmbH hat ein neues Netzwerk gegründet: Zusammen mit 40 renommierten Unternehmen aus der Umwelttechnik-Branche wollen wir noch schlagkräftiger auftreten. Unter dem Namen "ECOLIANCE" werden wir unsere Kompetenzen bündeln, einen intensiven Ausstausch starten und gemeinsam für unsere innovative Umwelttechnologie "Made in RLP" werben. 

Zu den Unterzeichnern gehören neben der PYREG GmbH, BITControl GmbH aus Nattenheim, IMA Sanierungszentren GmbH & Co. KG aus Germersheim, Kübler GmbH aus Ludwigshafen, Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann + Partner mbH aus Thür, KSB AG aus Frankenthal; Pallman Maschinenfabrik GmbH & Co.KG aus Zweibrücken, Kocks Consult GmbH aus Koblenz. Das Wirtschaftsministerium wird dem Netzwerk in der Startphase finanziell unter die Arme greifen.

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Wirtschaftsministerin Eveline Lemke hob bei der Gründungsveranstaltung im Hambacher Schloss die Bedeutung des Projektes für die Querschnittsbranche in Rheinland-Pfalz hervor. Lemke: „Die Umwelttechnik als Teil der Green Economy ist ein wichtiger Schlüssel zu einer Wirtschaft, die wächst, weil sie Schäden repariert, die meist menschengemacht sind. Das birgt große Chancen, denn diese Branche wächst, indem sie die Umwelt nicht mehr sondern weniger belastet. Hier zeigt sich deutlich, wirtschaftlicher Erfolg und Umweltschutz schließen sich nicht aus, sondern sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Lösungen für die enormen Herausforderungen unserer Zeit verlangen jedoch die Bündelung der Kompetenzen, vernetztes Denken und im Idealfall die Zusammenarbeit der Besten – deshalb gründen wir Ecoliance.“ 

 

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Was uns zu einem erfolgreichen Unternehmen macht

14.11.2014
   
Wir erzählen gerne, was uns zu einem erfolgreichen Unternehmen macht. Damit wollen wir nicht nur unsere Kunden für unsere innovativen Produkte begeistern, sondern auch jungen Nachwuchswissenschaftlern und Unternehmensgründern Mut machen. Heute durften wir Studenten des Umwelt-Campus Birkenfeld unsere Erfolgsstory präsentieren. 


Die jungen Nachwuchswissenschaftler absolvieren derzeit den Studiengang Umweltwirtschaft und wollten genau wissen, wie aus einer richtig guten Idee, mit viel Herzblut & erfahrenen Geldgebern in wenigen Jahren eine dynamische Firma wird. Rede und Antwort standen nicht nur PYREG-Geschäftsführer Helmut Gerber und Prof. Dr. Christian Kammlott vom Umweltcampus Birkenfeld, sondern auch Thorsten Bechtel von der Investitionsbank Rheinland-Pfalz. Dafür herzlichen Dank!