ERNTE­ZEIT hieß es heute für das Carbon-Dünger-Forschungs­pro­jekt. Gemeinsam mit der TH Bingen erfor­schen wir dabei, wie sich aus Gülle, Mist und Gärresten umwelt­freund­liche und wirt­schaft­lich sinn­volle Recy­cling-Dünger herstellen lassen. Dafür wurden die Wirt­schafts­dünger Anfang des Jahres karbo­ni­siert und im April/Mai aufs Feld ausge­bracht. Anschlie­ßend wurde Mais ausge­säht. Heute hieß es ernten – per Hand und mit ausge­klü­geltem System. PYREG-Kollegen und TH-Mitar­beiter schlugen sich dafür stun­den­lang durch den Mais-Dschungel, um die korrekten Ernte­proben zu nehmen.

Natür­lich muss das Team von Prof. Dr. Thomas Appel nun erst mal Gewicht, Phos­phor-Gehalt und Trocken­sub­stanz­ge­halt der unter­schied­lich gedüngten Mais­pflanzen im Labor bestimmen und auswerten. Aber so viel lässt sich schon nach der ersten Sicht­probe sagen: Der Carbon-Dünger schlägt sich mindes­tens so gut wie der handels­üb­liche Mine­ral­dünger. Was für ein Erfolg!

→ LINK: Der SWR hat die Ernte übri­gens mit einem Fern­seh­team begleitet und darüber in der Sendung „SWR Aktuell Rhein­land Pfalz“ berichtet. Der Beitrag ist hier in der SWR Media­thek abrufbar.

HINWEIS ZUM PROJEKT: Die Förde­rung des Vorha­bens erfolgt aus Mitteln des Bundes­mi­nis­te­riums für Ernäh­rung und Land­wirt­schaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deut­schen Bundes­tages. Die Projekt­trä­ger­schaft erfogt über die Bundes­an­stalt für Land­wirt­schaft und Ernäh­rung (BLE) im Rahmen des Programms zur Inno­va­ti­ons­för­de­rung.