Dem Team von Sonnen­erde ist es gelungen, Premium-Pflan­zen­kohle als Zuschlag­stoff für den Biolandbau in Öster­reich zuzu­lassen. Wir gratu­lieren von Herzen! Ein wich­tiger Meilen­stein. Denn bisher schei­tert die Pflan­zen­kohle auch in Deutsch­land immer an rein büro­kra­ti­schen Gründen: Sämt­liche Grenz­werte werden einge­halten und sogar unter­schritten, Pflan­zen­kohle steht nur einfach nicht auf der EU-Posi­tiv­liste für die erlaubten Zuschlag­stoffe im Biolandbau. Als diese Liste erstellt wurde, war Pflan­zen­kohle einfach noch zu unbe­kannt.

„Das Problem ist aber, dass alle Produkte, die nicht auf dieser Liste aufscheinen, im Biolandbau auto­ma­tisch verboten sind. Wir bemühen uns seit dem Jahr 2012 um eine Aufnahme“, erzählt Gerald Dunst, Geschäfts­führer von Sonnen­erde und einer der Pioniere in der Anwen­dung der Pflan­zen­kohle. Da nun auf EU-Ebene so schnell keine Entschei­dung zu erwarten ist, wurde vom Öster­rei­chi­schen Bundes­mi­nis­te­rium für Arbeit, Soziales, Gesund­heit und Konsu­men­ten­schutz am 18. Oktober 2018 ein soge­nannter Rund­erlass ausge­schickt, wonach EBC-zerti­fi­zierte Pflan­zen­kohlen der Premi­um­qua­lität im Biolandbau zuge­lassen sind. Dieser Erlass gilt bis zu einer endgül­tigen Entschei­dung durch die EU.

VIDEO: Kurz erklärt gibt es das Thema auch in diesem sehens­werten Video des Sonnen­erde-Teams.

LINK: Mehr über das öster­rei­chi­sche Unter­nehmen Sonnen­erde können Sie hier erfahren.

(photo © sonnen­erde)