28. Januar 2019
Sine Friedrich
Unternehmen

PREMIERE: Erste Aktiv­kohle-Anlage mit PYREG-Tech­no­logie ist in Betrieb

Die erste PYREG-Anlage mit Dampf­ak­ti­vie­rung wurde jetzt in Baden-Baden in Betrieb genommen. Mit der brand­neuen PYREG Anlage A500 will die Stadt im Rahmen des EU-Forschungs­pro­jektes RE-DIRECT (INTERREG North-West Europe NWE) verschie­dene regio­nale Biomassen zur Herstel­lung von Aktiv­kohle erproben. Derzeit wird noch die Anlagen-Peri­pherie aufge­baut und einge­bunden. Parallel dazu finden bereits erste Mate­rial-Tests statt. Die offi­zi­elle Über­gabe der Anlage an den Kunden soll im Februar statt­finden.

PROJEKT­DE­TAILS RE-DIRECT, Baden-Baden

  • Kunde: Eigen­be­trieb Umwelt­technik der Stadt Baden-Baden
  • Standort: Baden-Baden, Deutsch­land
  • System: PYREG Anlage A500, in Betrieb seit Januar 2019
  • RE-DIRECT gehört zum Euro­päi­schen Forschungs­pro­gramms INTERREG North-West Europe NWE. Offi­zi­eller Projekt­titel: Regional deve­lo­p­ment and inte­gra­tion of unused biomass wastes as resources for circular products and economic trans­for­ma­tion. 2016-2019.
  • Ziel des Projektes ist die dezen­trale und regio­nale Verwer­tung von Rest­bio­massen zu Biogas und Aktiv­kohle. 11 Projekt­partner aus Deutsch­land, Belgien, Frank­reich Ireland und United Kingdom arbeiten an dem Projekt.
  • Mit der PYREG-Anlage A500 soll unter anderem der Press­ku­chen, der bei der Biogas Produk­tion aus der Biomasse entsteht, zu Aktiv­kohle veredelt werden. Anschlie­ßend soll die Aktiv­kohle in der Abwas­ser­rei­ni­gung einge­setzt werden.

→ LINK: Mehr über das Projekt, die betei­ligten Partner, den aktu­ellen Projekt­news­letter und vieles mehr erfahren Sie hier auf der offi­zi­ellen Projekt-Website.

PYREG enga­giert sich auch bei einem weiteren regio­nalen Aktiv­kohle-Forschungs­pro­jekt:

PROJEKT­DE­TAILS “CO-ACT”, Boden­see­kreis

  • Das Forschungs­pro­jekt „CoAct“ Teil der Förder­maß­nahme „Stadt-Land-Plus“ des Bundes­mi­nis­te­riums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Umwelt­bun­des­amtes (UBA), koor­di­niert von der Univer­sität Kassel.
  • Ziel des Projektes: Tech­ni­sche Verfahren und Konzepte für den Boden­see­kreis zu entwi­ckeln, um aus Rest-Biomassen wie beispiels­weise Obst­baum­schnittgut, Grün­schnitt oder Laub Aktiv­kohle und Energie zu gewinnen. 2018-2023
  • Projekt Partner: Univer­sität Kassel, PYREG GmbH, Kompe­tenz­zen­trum für Klima­schutz und Klima­an­pas­sung (CliMa), Institut für Energie und Umwelt Heidel­berg (ifeu), Institut für länd­liche Struk­tur­ent­wick­lung Frank­furt, DVGW Tech­no­logie Zentrum Wasser Karls­ruhe, Bodensee-Stif­tung Radolf­zell, Firma Krieg & Fischer Göttingen, Boden­see­kreis, Stadt Fried­richs­hafen

→ LINK: Mehr über das Projekt erfahren Sie hier auf der offi­zi­ellen Projekt-Website der Boden­see­stif­tung.

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