UPCY­CLING DURCH KARBO­NI­SIE­RUNG

In Biomasse steckt viel mehr als nur die Energie der Zukunft. Ausge­suchte biogene Rest­stoffe (KUP Holz, Sila­ge­ab­fälle, Extrakt­rück­stände, Papier­fa­ser­schlamm…) lassen sich durch Karbo­ni­sie­rung (Verkoh­lung) zu neuen, wert­vollen Produkten veredeln wie Pflan­zen­kohle, Futter­kohle oder Aktiv­kohle. Doch selbst, wenn das Mate­rial eine Verede­lung nicht mehr zulässt, profi­tieren Sie von einer Karbo­ni­sie­rung des Mate­rials im PYREG-Verfahren.

VORTEILE

Der Eintrags­stoff (Input) wird voll­ständig zu Karbo­ni­saten und über­schüs­siger rege­ne­ra­tiver Wärme verwertet

Es gibt keine weiteren, zu entsor­genden Neben­pro­dukte.

Redu­zie­rung der Eintrags­menge um bis zu 80% (bei einer Anlage P500 bleiben von 1.400t an Origi­nal­sub­stanz nur noch ca. 300t an Karbo­nisat übrig).

Durch die scho­nende ther­mi­sche Behand­lung kommt es zur Zerstö­rung patho­gener Erreger und orga­ni­scher Schad­stoffe.

Die Karbo­ni­sie­rung ist aktiver Klima­schutz: Ein Groß­teil des im Eintrags­stoff enthal­tenen Kohlen­stoffs wird im Karbo­nisat stabil gebunden und so dem Kreis­lauf entzogen.

Die erzeugte, nutz­bare Abwärme von bis zu 150 kWth (pro Anlage P500) oder 450 kWth (pro Anlage P1.500) kann für Heiz- und Trock­nungs­zwecke oder zur Verstro­mung genutzt werden.

MÖGLICHE EINTRAGS­STOFFE

Im Folgenden finden Sie ledig­lich Beispiele. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Voll­stän­dig­keit. Ihr zu recy­celnder Stoff ist nicht aufge­führt? Spre­chen Sie mit uns. Wir haben im Auftrag unserer Kunden und zahl­rei­cher Forschungs­pro­jekte schon eine breite Viel­zahl an Eintrags­stoffen getestet. Auch bieten wir unseren Kunden in der Regel immer einen Mate­rial-Test mit anschlie­ßender Analyse des Mate­rials an, damit Sie auf Nummer sicher gehen können.

PFLAN­ZEN­KOHLE & FUTTER­KOHLE

Gärreste

Mist, Trockenkot

Getreide (-abfälle)

Ausputz, Spelzen

Silage (-abfälle)

Heu, Stroh

Hack­schnitzel

Holz­pel­lets

KUP Holz

NaWaRo

Ast- und Strauch­schnitt

Grün­schnitt

Land­schafts­pfle­ge­ma­te­rial

Kompost­ab­sieb

Biotonne

Trester

Treber

Extrakt­rück­stände

AKTIV­KOHLE

Nuss­schalen

Obssteine

Schnitt­holz

DÜNGE­SUB­STRATE

Gülle

Klär­schlamm

GRUND­SÄTZ­LICHE ANFOR­DE­RUNGEN AN DAS INPUT-MATE­RIAL

Mindest­heiz­wert von 10 MJ/kg.

Trocken­sub­stanz­ge­halt von >65 %.

Parti­kel­größe von < 30mm.

Schütt- und riesel­fähig.